Das neue Erbrecht – kein gros­ser Wurf

UPDATE ERBRECHT: Am 1. Janu­ar 2023 tritt das revi­dier­te Erbrecht in Kraft. Die Ände­rung geht auf eine Moti­on aus dem Jahr 2010 zurück und soll mehr Fle­xi­bi­li­tät in der Nach­lass­pla­nung brin­gen. Mehr Spiel­raum wur­de vor allem von Patch­work­fa­mi­li­en, aber auch im Zusam­men­hang mit einer ver­bes­ser­ten Pla­nung von Unter­neh­mens­nach­fol­gen gewünscht.

 

MEHR VERFÜGUNGSFREIHEIT: Vor­erst bleibt es bei zwei Anpas­sun­gen, wel­che die ver­füg­ba­re Quo­te des Erb­las­sers und damit sei­nen Spiel­raum bei der Pla­nung des Nach­las­ses erhö­hen: Die Pflicht­tei­le der Nach­kom­men wer­den redu­ziert und die Pflicht­tei­le der Eltern fal­len gleich ganz weg. Aber Ach­tung: An der gesetz­li­chen Erb­fol­ge, die zur Anwen­dung kommt, wenn der Erb­las­ser kei­ne Dis­po­si­tio­nen trifft, wird nichts geän­dert. Hin­ter­lässt der Erb­las­ser kei­ne Nach­kom­men, erben nach wie vor die Eltern (gege­be­nen­falls zusam­men mit dem Ehe­gat­ten). Grös­ser wird ledig­lich die frei ver­füg­ba­re Quo­te. Über die­se kann neu zulas­ten des Pflicht­teils der Eltern ver­fügt wer­den. Vor­aus­set­zung ist jedoch, dass der Erb­las­ser sei­nen Wil­len in einem Tes­ta­ment fest­hält.

Der Pflicht­teil der Nach­kom­men bleibt …

Lesen Sie den aus­führ­li­chen Arti­kel unter unten auf­ge­führ­tem Link.

 

AUTORIN: Nico­le Baran­dun (lic. iur., Rechts­an­wäl­tin, Baran­dun von Graf­fen­ried AG, legal & tax, Zürich)

 

UZ 04/22 – Das neue Erbrecht – Autorin: Nico­le Baran­dun

 

 

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